Wat'n Stent ist wusste ich bisher auch nich so richtig.

Laut Wikipaedia ist ein Stent (deutsch Gefäßstütze[1]) ein medizinisches Implantat, das in Hohlorgane eingebracht wird, um sie offen zu halten. Es handelt sich meist um ein kleines Gittergerüst in Röhrchenform aus Metall oder Kunstfasern. Verwendung finden Stents zum einen in Blutgefäßen, speziell den Herzkranzgefäßen, um nach deren Aufdehnung (PTCA) einen erneuten Verschluss zu verhindern. Zum anderen dienen Stents in der Krebsbehandlung dazu, durch bösartige Tumoren verursachte Verengungen von Atemwegen (Luftröhre), Gallenwegen oder der Speiseröhre nach einer Aufdehnung offenzuhalten.

Bei mir wird so eine Roehre zum Schutz an eine Stelle in die Speiseroehre eingesetzt. Dort soll der Stent nichts offenhalten, sondern absperren, verhindern und davor schuetzen, das Speichel von der Speisroehre in die Luftroehre laeuft. Denn da scheint es ein Loch bzw. Durchgang ( Fistel ) zu geben das deshalb nicht richtig verheilen will. Der Professor der HNO Abreilung meint, das mein Heilungsprozess, durch die vorangegangene Bestrahlung und die Nierentransplantation, sich nicht ganz normal gestaltet und der Eingriff deshalb noetig sei. Eine Garantie auf schnelle Genesung sei das aber auch nicht.

Naja, morgen montieren sie mir erstmal die Magensonde am Bauch wieder an und legen dann den Stent. Und das ganz praktisch in einer Vollnarkose......alles in einem Abwasch.

Gut Ding will eben doch Weile haben oder aber gruen ist die Hoffnung.

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